Die Bahn im Zeitalter instrumentierter Anlagen: Nutzung, Daten und KI in Kosten- und CO2-Vorteile verwandeln
Erleben Sie Wolfgang Lehmacher, globaler Supply-Chain-Stratege und ehemals Leiter der Supply Chain and Transport Industries beim Weltwirtschaftsforum sowie President & CEO von GeoPost Intercontinental. In dieser RailTech Master Class erfahren Sie, wie Daten, KI und eine bessere Anlagenauslastung die Wirtschaftlichkeit des Schienengüterverkehrs neu definieren und warum Unternehmen, die jetzt handeln, einen strukturellen Kostenvorteil erzielen.
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Die Argumente für die Schiene waren auf dem Papier schon immer klar: Geringere Emissionen, geringere Kosten pro Tonnenkilometer bei den richtigen Mengen und eine deutlich geringere Anfälligkeit für Staus und Fahrermangel auf der Straße. Was sich geändert hat, ist die zugrunde liegende Wirtschaftlichkeit. Steigende CO2-Kosten, verschärfte EU-Frachtziele und neue Dateninfrastrukturen verwandeln die Schiene von einer Umweltverpflichtung in eine finanzielle Kalkulation, die industrielle Verlader nicht länger als optional betrachten können.
Wolfgang Lehmacher hat jahrelang erforscht, wie Technologie diese Berechnung neu definiert. Sein Rahmenwerk, das er durch seine Arbeit beim Weltwirtschaftsforum, seine Beratungstätigkeit für Industrieunternehmen und seine Veröffentlichungen als eine der meistgelesenen unabhängigen Stimmen in der Supply-Chain-Strategie entwickelt hat, zeigt auf, wie instrumentierte Anlagen und KI-gesteuerte Optimierung die Dekarbonisierung von einem Kostenfaktor in einen Wettbewerbsvorteil verwandeln. Die zentrale Veränderung liegt in der Auslastung: Wenn Daten und KI den Waggon von einem passiven Kostenfaktor in ein verwaltetes, optimiertes Asset verwandeln, sichern sich die Unternehmen, die zuerst handeln, eine strukturell niedrigere Kostenbasis und größere Resilienz, bevor sich der Markt um sie herum verengt.
In dieser RailTech Master Class, wird Lehmacher die Wirtschaftlichkeit der Verkehrsverlagerung erörtern, wie Daten und KI Waggons produktiver machen und die strategische Frage, vor der industrielle Verlader angesichts ihrer Kapazitätsposition in einem sich verschärfenden Bahnmarkt stehen: selbst aufbauen, durch die richtige Partnerschaft absichern oder von den Entscheidungen anderer abhängig bleiben.

🚀 Was Sie aus dieser Session mitnehmen werden
Diese Session konzentriert sich auf vier Kernpunkte:
- Die sich wandelnde Wirtschaftlichkeit der Verkehrsverlagerung: was sich in der Kosten-, CO2- und Resilienzgleichung geändert hat und warum der Business Case im Jahr 2026 anders aussieht als vor fünf Jahren
- Schiene als instrumentiertes Asset: wie Daten und KI den Waggon von einem passiven Kostenfaktor in eine verwaltete, optimierte Ressource verwandeln. Fragmentierte Daten werden zu Entscheidungen, denen Teams vertrauen und auf die sie reagieren können.
- Der First-Mover-Vorteil im Schienenverkehr: wie sich Vorreiter strukturell niedrigere Kosten und eine höhere Widerstandsfähigkeit sichern, bevor sich der Markt weiter anspannt
- Ein strategischer Rahmen für die anstehenden Entscheidungen: eigene Kapazitäten aufbauen, sich in einer Partnerschaft verankern oder sich auf das Netzwerk eines anderen verlassen. So oder so: Stellen Sie sicher, dass die Kapazitäten, für die Sie bezahlen, auch genutzt werden und nicht ungenutzt bleiben.
💡 Warum das für Sie wichtig ist
Wenn Sie in einem Industrieunternehmen für die Bahnfracht- oder Lieferkettenstrategie verantwortlich sind, ist die Debatte über die Verkehrsverlagerung wahrscheinlich nichts Neues für Sie. Was sich ändert, ist die Dringlichkeit. Die CO2-Kosten steigen, die EU drängt auf eine Stärkung des Schienengüterverkehrs, und die Dateninfrastruktur, um diese Verlagerung umzusetzen, ist endlich verfügbar. Die Frage ist nicht mehr, ob die Bahn strategisch sinnvoll ist. Es geht darum, ob Ihr Unternehmen handelt, bevor der Kostenvorteil schwindet.
Wolfgang Lehmacher, gestützt auf Forschungsergebnisse des Weltwirtschaftsforums, argumentiert dass eine KI-gesteuerte Optimierung von Betriebsabläufen, Auslastung und Verkehrsverlagerung die weltweiten Frachtemissionen um 10 bis 15 %, hauptsächlich durch die Vermeidung von Leerfahrten und die Verbesserung der Anlagenallokation. Für industrielle Verlader, die Wagenflotten betreiben, bei denen ein erheblicher Teil der Anlagen ungenutzt bleibt oder leer fährt, ist diese Optimierungslücke eine direkte Kostenchance, nicht nur eine CO2-Einsparung.
Diese Session bietet Ihnen den strategischen Rahmen, um diese Chance zu verstehen, von einer der glaubwürdigsten unabhängigen Stimmen in der globalen Lieferkettenstrategie.
🤝 Zielgruppe
Diese Session richtet sich an Fachleute aus den Bereichen Lieferkette und Logistik, die:
- Für die Bahnfrachtstrategie verantwortlich sind oder die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene als Kosten- oder CO2-Hebel bewerten
- In Branchen tätig sind, die erhebliche Mengen per Bahn transportieren: Chemie, Petrochemie, Stahl, Bauwesen, Agrarwirtschaft, Automobil, FMCG
- Verfolgen, wie Daten und KI die Wirtschaftlichkeit des Güterverkehrs verändern, insbesondere für anlagenintensive Industriebetriebe
🎙️ Sitzungsformat
- Dauer: 30 Minuten
- 20 Minuten: Präsentation von Wolfgang Lehmacher
- 10 Minuten: Interaktive Fragerunde
- Plattform: Livestorm
- Preis: Kostenlos

Referenten

Wolfgang Lehmacher
Wolfgang Lehmacher ist ein globaler Lieferkettenstratege, Autor und Redner, der Logistik, Handel und Nachhaltigkeit an der Schnittstelle von Technologie und Geopolitik gestaltet. Zuvor war er Leiter des Bereichs Lieferketten und Transportindustrien beim Weltwirtschaftsforum sowie President & CEO von GeoPost Intercontinental. Er hat transformative Initiativen in weltweiten Logistiknetzwerken geleitet. Als produktiver Autor und Berater unterstützt er Führungskräfte dabei, widerstandsfähige, menschen‑zentrierte und daten‑gesteuerte Ökosysteme für die nächste Generation des globalen Handels zu gestalten.
