6. Mai 2026

Neue Denkansätze für die Schiene auf der ersten und letzten Meile: Der Ansatz der Rail Cargo Group zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit

Entdecken Sie in dieser exklusiven Master Class mit Sebastian Sperker, Head of Service Design, von der Rail Cargo Group, wie selbstfahrende, hochautomatisierte Güterwagen den Bahnbetrieb auf der ersten und letzten Meile verändern könnten und was dies für die Wettbewerbsfähigkeit des industriellen Schienengüterverkehrs in Europa bedeutet.

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Der Einzelwagenverkehr steht in ganz Europa unter zunehmendem Druck. Steigende Betriebskosten, komplexe Rangierdienste und der intensive Wettbewerb durch den Straßengüterverkehr haben seine Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigt, sodass es für industrielle Verlader immer schwieriger wird, die Schiene für die Punkt-zu-Punkt-Logistik über kurze Strecken zu rechtfertigen. Doch für die Branchen Chemie, Stahl, Bauwesen, Landwirtschaft und Automobilindustrie gibt es oft keine praktikable Alternative.

Die Rail Cargo Group glaubt, dass die Antwort in der Automatisierung liegt. Und sie bauen es bereits.

Im Rahmen der SARI-Initiative (Self-propelled Automated Railwagon Integration) untersucht die Rail Cargo Group, wie bestehende Güterwagen mit neuen Komponenten ausgestattet werden können, um autonom für Kurzstrecken-, erste und letzte Meile zu fahren. Das Projekt wird derzeit aktiv getestet und zielt darauf ab, die betrieblichen Engpässe zu beseitigen, die dazu führen, dass der Einzelwagenverkehr heute nicht wettbewerbsfähig ist.

In dieser RailTech Master Class stellt Sebastian Sperker exklusiv die Initiative, ihre strategischen Überlegungen, den technologischen Ansatz und die zukünftige Roadmap vor.

Was Sie aus dieser Sitzung mitnehmen werden

Diese Sitzung ist in fünf konkrete Bereiche gegliedert:

  1. Kontext und Herausforderungen im Bahnbetrieb auf der ersten und letzten Meile: Warum das aktuelle Modell unter Druck steht
  2. Das aktuelle Technologieumfeld mit Beispielen aus der Praxis für das, was bereits eingesetzt wird
  3. Die SARI-Initiative: Projektumfang, Pilotdetails und technische Erkenntnisse aus der Testphase
  4. Mögliche Auswirkungen und Herausforderungen: wichtige Geschäftsszenarien für industrielle Verlader
  5. Ausblick und nächste Schritte: Projektzeitplan und wichtige Meilensteine

Warum dir das wichtig ist

Wenn Sie die Schienengüterverkehrsstrategie oder den Betrieb der Lieferkette in einem Industriesektor leiten, ist der Einzelwagentransport eine Herausforderung, die Sie gut kennen:

  • Betriebskosten, die es schwierig machen, den Kurzstreckenschienenverkehr gegenüber der Straße zu rechtfertigen
  • Rangiervorgänge, die zu Verzögerungen führen und die Zuverlässigkeit des Betriebs beeinträchtigen
  • Eingeschränkte Flexibilität auf der ersten und letzten Meile zwischen Schienennetz und Werksgleisen
  • Sinkende Streckenverfügbarkeit, da sich die Betreiber auf Korridore mit höherem Verkehrsaufkommen konzentrieren

SARI zielt direkt auf diese Einschränkungen ab. Die Initiative ermöglicht es den Waggons, sich autonom über kurze Strecken zu bewegen, und zielt darauf ab, die manuellen Abläufe, Rangierabhängigkeiten und die festen Infrastrukturanforderungen zu reduzieren, die die Kosten und die Inflexibilität beim Transport von Einzelwagen in die Höhe treiben.

In dieser Sitzung erhalten Sie einen frühen Einblick in eine Initiative, die die Zukunft der industriellen Schienenlogistik prägt, bevor sie zum Mainstream wird.

Wer sollte teilnehmen

Diese Master Class richtet sich an Supply-Chain- und Logistikfachleute, die:

  • Verantwortlich für die Strategie für den Schienengüterverkehr und die Bewertung der Automatisierung als Hebel zur Kostensenkung und betrieblichen Flexibilität
  • Arbeiten in Branchen, die auf den Transport mit Einzelwagen angewiesen sind: Chemie, Petrochemie, Stahl, Bauwesen, Landwirtschaft, Automobilindustrie
  • Innovationen im europäischen Schienengüterverkehr auf der Spur: Autonome Waggons, digitale automatische Kupplung, Automatisierung auf der ersten und letzten Meile
  • Auf der Suche nach frühzeitigen Erkenntnissen über Initiativen, die die Wirtschaftlichkeit der industriellen Schienenlogistik verändern könnten

Format der Sitzung

  • Dauer: 30-45 Minuten
  • 20-30 Minuten: Vortrag von Sebastian Sperker
  • 10-15 Minuten: Interaktives Q&A
  • Plattform: Livestorm
  • Kosten: Kostenlos

Registriere dich

Mittwoch, 6. Mai 2026 | 11:00 Uhr MEZ | Online | Kostenlos


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Referenten

Sebastien Sperker
RailCargo Group | Leiter Service Design - Mitglied der ÖBB

Sebastian Sperker hat über zwei Jahrzehnte damit verbracht, das internationale Schienengüterverkehrs-Ökosystem zu gestalten. Derzeit ist er bei der ÖBB Rail Cargo Group eine treibende Kraft hinter der Digitalisierung und dem autonomen Bahnbetrieb. Sebastian widmet sich der Implementierung technologiegestützter Lösungen, die Industriestandards neu definieren. Sein Engagement für die Zukunft der Mobilität geht über seine Unternehmensrolle als Moderator eines privaten Innovations-Podcasts hinaus, in dem er die Grenzen des autonomen Fahrens und Initiativen wie SARI untersucht.